MARTIN'S WILDFLEISCH

Vom Wunsch, gutes Fleisch essen zu können, zur eigenen Wildkammer.

 

Wir essen gerne Fleisch. Doch die Qualität muss schon entsprechend sein, damit wir es auch so richtig genießen können. Dazu gehört aber auch um die Herkunft des Fleisches und die Art und Weise, wie das Tier gelebt hat, zu wissen und schlussendlich auch wie es sein Leben gelassen hat.

 Die verschiedensten Berichte über Nutztierhaltung und wie aus diesen Fleisch gewonnen wird hat uns immer mehr abgeschreckt, Fleisch im Geschäft, sei es im Einzelhandel oder in der Filiale einer Handelskette, zu kaufen.

 

Dabei stellt uns die Natur ein so überaus hochwertiges Lebensmittel in Form von Wildfleisch zur Verfügung. Da ich Jäger bin und so zu sagen an der Quelle sitze, machten wir uns das zu Nutze. Da immer mehr Privatpersonen und auch lokale Einzelhändler und Gastronomiebetriebe bei uns nach gutem Wildfleisch angefragt haben ist die Idee in uns immer mehr gereift, das Wild selber zu verarbeiten.

 

Die Hygienevorschriften sind aus gutem Grund sehr streng, wie kann man diesen bestmöglich nachkommen? Ist das für eine Privatperson überhaupt leistbar, so einen Betrieb zur Wildbretverarbeitung aufzubauen? Wir haben viel gesucht, Gewerbegrundstücke besichtigt, Firmen kontaktiert, die Fleischbetriebe bauen können, die verschiedensten erforderlichen Geräte im Internet recherchiert und noch vieles, vieles andere hinterfragt. 

 

 

Die absolut beste und einfachste Lösung war für uns eine fertiger Wildkammer, die mit Kühlraum und getrenntem Zerwirkraum eingerichtet ist. Viele Anbieter gibt es da nicht. Dabei ist das so praktisch. Diese Wildkammer wird einfach am Anhänger geliefert, an Wasser und Strom angeschlossen und schon kann man loslegen.

 

 

 

Wer kann mir das jetzt zu einem leistbaren Preis liefern? Bei Heiko in Deutschland habe ich meinen Partner in Sachen Wildbretverarbeitung gefunden. Rasch ein Ticket gebucht und schon bin ich mit Lukas zu ihm geflogen. In seinem Betrieb konnte er mir seine Wildkammer vorführen und mir die Vorteile zeigen. Es ist alles da, was man braucht. Frischwasser, Vorkehrungen für Abwasser, Rohrbahn, Zerwirktisch, Kühlvorrichtung mit Umluft, Kästen für Fleischwolf und Vakuummaschine, Spender für Seife und Einweghandtücher, Einrichtung für Trichinenuntersuchung, Halterungen für Messer und Haken, genial überlegt und umgesetzt. Ich war begeistert. Das habe ich gesucht und endlich auch gefunden. Es ist auch erstaunlich, wie wenig Platz man braucht. Drei Monate später stand Heiko mit dem Transporter vor meiner Tür und ein kleiner Autokran hat die Wildkammer in meinen Garten gehoben. Wasser und Strom waren gleich angeschossen und mein erstes Stück Rotwild wurde zerlegt.

Es macht richtig Freude in meiner Wildkammer zu arbeiten. Auch viele Kunden, die unser Wildfleisch genießen, sind überaus zufrieden. Ich kann es jedem Jäger oder Jagdgesellschaften empfehlen, diesen Schritt zu wagen. Auch könnte man sich überlegen, in Gemeinen eine Wildkammer zur gemeinschaftlichen Benützung aufzustellen. Wichtig ist, dass wir Jäger mit dem hochwertigen Lebensmittel Wildfleisch sorgsam und mit Respekt umgehen.

 

Ich helfe gerne dabei, sich auch den Wunsch nach einer eigenen Wildkammer zu erfüllen. Ein Mail genügt und ich melde mich.